Gesellschaft

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Leben im Rollstuhl
Alltag mit Gehbehinderung
Für fünf Tage schlüpft der Journalist und Schauspieler Jenke von Wilmsdorff in die Rolle eines Rollstuhlfahrers. Von dem Experiment erhofft er sich, ein besseres Verständnis zu entwickeln für den Alltag und die Bedürfnisse gehbehinderter Menschen. In dieser für ihn neuen Situation erkennt er relativ früh die eigene Hilfsbedürftigkeit – und das trotz des scheinbar allgegenwärtigen Themas „Barrierefreiheit“. Anhand von Alltagssituationen wird dem Zuschauer vor Augen geführt, wie weit unsere Gesellschaft auch heute noch in vielen Fällen von diesem Ziel entfernt ist. Außerdem stellt uns der Film Menschen wie Carolin Fischer oder Theo Garthe vor, die ihr Leben im Rollstuhl aktiv gestalten und ihre eigene Definition des Begriffs „Behinderung“ haben. Jonas wiederum ist ein Sonderfall – er leidet unter der seltenen neurologischen Störung BIID. Davon Betroffene haben das unbeherrschbare Gefühl, dass ein Teil ihres Körpers – meist eine Gliedmaße – nicht zu ihnen gehört. Gemeinsam mit dem umfangreichen Unterrichtsmaterial (klassische und interaktive Arbeitsblätter, Testaufgaben, Lehrtexte etc.) ist der Film sehr gut für den Einsatz im Unterricht geeignet.
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Lehrplanzentral und an den Bildungsstandards orientiert
Passend dazu
Internet Addiction
The film consists of two parts. The first part is the 15-minute short film “In the Net”. It describes the problem of excessive Internet use in a humorous way, in particular the risk of losing touch with reality when chatting. The second part illustrates with three real persons how Internet addiction can develop and the problems encountered by those who are afflicted. The authentic statements are commented by an experienced therapist. For many pupils, the issues addressed here are related to their everyday lives. What is a “sensible” use of the Internet, where does pathological addiction start? In contrast to addiction to alcohol, nicotine or drugs, the public seems to be largely ignorant of the problem of this addiction, which is not related to any substance abuse. The film provides material for discussion in the classroom (crossdisciplinary) and can be used as a basis for the formulation of prevention strategies.

