Gesellschaft, Medienbildung

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Soziale Medien
Selbstdarstellung der Rich Kids
Ein neuartiges Phänomen ist in den sozialen Netzwerken zu beobachten – das demonstrative Zurschaustellen des Reichtums der Eltern. Plattformen wie die „Rich Kids of Instagram“ haben Hunderttausende Abonnenten. Die Jugendlichen einfach zugängliche Reportage stellt in kontroverser Form drei „Rich Kids“ vor und lässt Psychologen und Eltern zu Wort kommen. Für den Unterricht ist er als Diskussions- und Gesprächsanlass hervorragend geeignet, das Begleitmaterial legt einen besonderen Schwerpunkt auf das Verhalten in sozialen Medien und auf die Ungleichverteilung von Wohlstand und Chancen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Möglichkeiten und Methoden filmischer Wertung – die entsprechenden Beobachtungs- und Beurteilungsaufträge finden sich sowohl in den klassischen als auch den interaktiven Arbeitsblättern. In Verbindung mit dem umfangreichen Zusatzmaterial (klassische und interaktive Arbeitsblätter, Glossar, kommentierte Linkliste) ist die vorliegende DVD hervorragend im Sozialkunde -, Religions-, Ethik-, Wirtschafts- und Deutschunterricht einzusetzen.
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Lehrplanzentral und an den Bildungsstandards orientiert
Passend dazu
Altersarmut
Innerhalb von 52 Jahren hat sich in der Bundesrepublik das Verhältnis von Beitragszahlern für die Rente zu den bestehenden Rentnern um den Faktor 3 verschlechtert. Sind 1962 noch 6 Erwerbstätige für die Rentenzahlung eines Rentners aufkommen, so mussten 2014 zwei Erwerbstätige für die Rentenzahlung von einem Rentner aufkommen. Die Altersarmut in Deutschland steigt. Denn nur wer 40 Jahre ohne Unterbrechung mindestens 2.100 € verdient hat, bekommt als Rente mehr als den Hartz-IV-Satz ausgezahlt. Beschäftige im Niedriglohnsektor oder in Teilzeit können selbst nach 45 Jahren Arbeit nicht von ihrer Rente leben. Vielen Rentnern bleibt nur der entwürdigende Weg zum Arbeitsamt.
ADHS
Die ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung gehört zur Gruppe der Störungen von Verhalten und Emotionen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass in jeder Klasse zwei bis drei Betroffene sitzen.

